NABU Märkischer Kreis

Unterwegs und Draußen

01.03.2010

Der NABU-Landesverband NRW hat im vergangenen Jahr ein kleines, aber viel beachtetes Büchlein aufgelegt, das den Titel „Unterwegs und Draußen“ trägt. Dieses Buch gibt einen Überblick über die vielen Aktivitäten des NABU in Nordrhein-Westfalen. Hier kann man die kleinen und großen Naturschätze unseres Landes erleben und staunen über die Vielfalt von Tieren und Pflanzen, für die sich der NABU stark macht. Es sind kleine Naturschätze, die über ganz NRW verteilt sind. 52 Kreis- u. Stadtverbände machen sich in NRW stark in allen Winkeln des Landes. Mit ihren zahlreichen Gruppen pflegen sie große und kleine Naturräume, führen Artenschutzprogramme durch und veranstalten Führungen durch interessante Gebiete. Immer sind diese Projekte und Aktionen von dem großen ehrenamtlichen Engagement der NABU-Aktiven gestützt, von Menschen, die ihre Freizeit dem erhalt der Natur widmen. In „Unterwegs und Draußen“ sind insgesamt 54 Naturschutzgebiete beschrieben und bebildert. Es ist nur eine kleine Auswahl von Naturschutzgebieten, die es in unserem Lande gibt. Sie sind aufgegliedert nach den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Arnsberg, Detmold und Münster. Aus dem Märkischen Kreis haben wir die beiden Naturschutzgebiete „Stilleking“ in Lüdenscheid und „Helmke-Steinbrüche“ in Letmathe ausgesucht, die anschließend vorgestellt werden:

Naturschutzgebiet Stilleking

Engagierten Naturschützern u. Unterstützern wie der Nordrhein-Westfalen-Stiftung ist es zu verdanken, dass der ehemalige Truppenübungsplatz am südlichen Stadtrand von Lüdenscheid heute ein Naturparadies ist.

Betrachtet man die vielen seltenen Tier und Pflanzen, vermag man nicht zu glauben, dass hier vor einigen Jahren noch Panzerfahrzeuge den Boden aufwühlten. Mittlerweile hat die Natur das Kommando übernommen. Auf einer Fläche von über 150 ha findet man ausgedehnte Magerweiden und Zwergstrauchheiden. Bedrohte Vogelarten wie Wiesenpieper und Feldlerche sind hier heimisch. Zu den botanischen Besonderheiten gehören das Quendelblättrige Kreuzblümchen und der Behaarte Ginster. Um die Heideflächen in ihrer Schönheit zu erhalten, wurde ein Beweidungsprojekt mit Heckrindern ins Leben gerufen.

Auf mehreren mit Informationstafeln bestückten Rundwegvarianten haben Besucher die Möglichkeit, die traumhafte Landschaft zu erkunden.

Anfahrt

A45 Abfahrt Lüdenscheid Süd, L561 Richtung Lüdenscheid, am Kreisverkehr links auf die Werkshagener Str., nächste Strasse rechts (Brenscheider Str.), an T-Kreuzung links auf die Neuenhofer Str., nächste Strasse links auf Stillekingstr., Parkplatz  Stillekingstr.

Besonderheiten: Heckrinder, alte Gerichtslinde

Naturschutzgebiet Helmke-Steinbrüche

Wilde Natur – teils nackt und teils mit Bäumen bewachsen, schieben sich imposante Felsformationen in den Himmel. Das eindrucksvolle Bild des ehemaligen Steinbruchs in Letmathe erinnert fast an eine Wild-West-Landschaft.

Entstanden ist dieser Kalkriegel aus einem 400 Millionen Jahren hier beheimateten Korallenriff. Wer aufmerksam hinschaut, findet die versteinerten Korallen in den Felsen. Nach dem Ende des Kalksteinabbaus Anfang der fünfziger Jahre wurde das Gebiet sich selbst überlassen. Seitdem meldet sich die Natur zurück. Heute kann man hier Pflanzen wie die Bienen-Ragwurz, den Natternkopf und den Fransenenzian bewundern. Der Blütenreichtum lockt viele Insekten wie z.B. den Pinselkäfer an. Auch der Uhu hat sich vor einigen Jahren hier niedergelassen.

Das Gebiet ist mit Zäunen abgeriegelt und nicht auf eigene Faust zugänglich. Interessierte Personen können jedoch fachkundige Führungen durch das Gebiet beim NABU Märkischer Kreis buchen. Es lohnt sich.

Anfahrt

Wegbeschreibung bei Absprache einer Führung

Besonderheiten: Vorträge über das Gebiet, Uhu

Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“

01.01.2010

Das Jahr 2010 ist von der UN - ganz offiziell sozusagen - unter das Motto der biologischen Vielfalt gestellt wurden. Für den NABU und unsere Arbeit vor Ort stand und steht der Schutz der Artenvielfalt ohnehin unabhängig davon im Zentrum vieler Aktivitäten.

Die NABU-Kreis- und Stadtverbände haben sich zusammen mit dem NRW-Landesverband NRW für dieses Jahr eine Gemeinschaftsaufgabe vorgenommen. Auf der vergangenen Landesvertreterversammlung in Düsseldorf haben wir die Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" ausgewählt. Und zwar sollen Hausbesitzer in ganz NRW, die an ihrem Privathaus, auf ihrem Bauernhof oder Gasthaus die Schwalben ebenfalls willkommen heißen und ihnen dort diesen Platz auch einräumen, vom NABU ausgezeichnet werden. Eine besondere Plakette weist das Haus und seine Bewohner als schwalbenfreundlich aus, ist aber gleichzeitig auch ein Hinweis für andere Menschen, dass dieser "Dienst an der Natur" wertgeschätzt wird.

Ziel sind mindestens 100 als schwalbenfreundlich ausgezeichnete Häuser in ganz NRW. Der Landesverband bereitet aktuell die Unterlagen (Plakette aus Plexiglas, Faltblätter) vor, nimmt später dann zusammen mit den Kreis- und Stadtverbänden die Bewerbungen entgegen und leitet diese zur Bearbeitung (Begutachtung, Auszeichnung) an den jeweiligen NABU vor Ort weiter.

Wir vom NABU Märkischer Kreis haben uns dazu entschlossen, an dieser Aktion möglichst im gesamten Märkischen Kreis teilzunehmen.

Als unser erster Ansprechpartner für den Bereich Iserlohn und Umgebung hat sich unser Mitglied Siegfried Franke, Am Heidufer 7, 58638, Telefon 02371/30940, Mail sifranke@gmx.de zur Verfügung gestellt. Interessenten mögen sich bitte an ihn wenden.

Für den Märkischen Kreis dient als Ansprechpartner Hubert Stumm, Im Markenfeld 31, 58642 Iserlohn, Telefon 02374/10149, Mail hubert.stumm@t-online.de.

Übrigens: In anderen Bundesländern, wie etwa Mecklenburg-Vorpommern oder Rheinland-Pfalz läuft diese NABU-Aktion schon mit sehr gutem Erfolg.

Der NABU Märkischer Kreis

01.01.2010 - Wir über Uns

Der NABU Märkischer Kreis hat sich seit seiner Gründung 1974 kontinuierlich fortentwickelt. Damals noch als Bund für Vogelschutz für die gefiederten Freunde in unserer Landschaft schwerpunktmäßig arbeitend, kamen immer mehr Aufgaben auf uns zu, so dass die ganze Breite des Natur- u. Umweltschutzes im Verein sowohl theoretisch als auch praktisch ihren Niederschlag fanden. So war es nur konsequent, dass  mit dem Gesamt-NABU in Deutschland auch unser Verein im Jahre 1992 den Namen Naturschutzbund Deutschland, Märkischer Kreisverband, annahm. Wir sind wegen ausschließlicher und unmittelbarer Förderung des Tier- und Naturschutzes als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt.

Unsere Tätigkeiten bestehen im Schutz der wildlebenden Tiere sowie den Natur- u. Artenschutz vor Ort. Beim Artenschutz, speziell für die Vogelwelt als besonders auffällige und sensible Gruppe, sorgen wir für den Schutz der Brutbiotope. Darüber hinaus betreiben wir Artenschutz für die übrige Tierwelt (z.B. Amphibien, Reptilien, Fledermäuse, Libellen). Allgemein möchten wir einen Wandel im Bewusstsein der Bevölkerung und Entscheidungsträgern erreichen, der ein langfristiges, möglichst ungestörtes Zusammenleben von Mensch und Natur ermöglicht.

Wir betreiben also einen umfassenden Naturschutz im Märkischen Kreis. Hierzu gehören auch der Schutz und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch, Tier und Pflanze als Teile des Gesamtgefüges der Natur. Darüber hinaus befürworten wir  alle Möglichkeiten des technischen Umweltschutzes, ohne sich  jedoch mit dem Kurieren von Symptomen zufrieden zu geben. Unsere Schwerpunkte des Biotopschutzes sind u.a.: Erhaltung und Gestaltung von Feuchtgebieten (Moore, nasse Wiesen, Teiche); Erhaltung, Pflege und Neuschaffung von Hecken, Knicks, Feldgehölzen und Brachflächen; Erhaltung und Pflege von Altholzbeständen (Altholzinseln), Naturwaldzellen, Streuobstwiesen. Den Schutz dieser wertvollen Landschaftselemente erreichen wir durch

  • Biotopmanagement in Schutzgebieten (Landschaftsplanung, Gestaltung, Pflegemaßnahmen, Mittelbeschaffung, Öffentlichkeitsarbeit)
  • Ausweisungsanträge für neue Schutzgebiete
  • Erwerb und Pacht von schutzwürdigen Flächen
  • Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft mit dem Ziel einer schonenden bzw. einer naturnahen und standortgerechten Bewirtschaftung von land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen.

Unsere praktischen Arbeiten der NABU-Orts-u.-Jugendgruppen im Märkischen Kreis sind u.a. biologische u. chemische Gewässeruntersuchungen, Maßnahmen zum Schutz der Wasseramsel u. Eisvogel sowie Überprüfungen von Bachabschnitten. Eulenschutz, insbes. für Steinkauz u. Schleiereule, jährl. Bestandsaufnahme,  Anbringen von Nisthilfen  (kontrollieren, reinigen, betreuen) Nisthilfen für den Waldkauz, Mauerseglerschutzprojekt (über Jahre).

Pflege und Erhaltung von Kopfweiden. Pflege, Erhaltung u. Erneuerung von Streuobstwiesen, Pflanzen von Obstbäumen, in diesem Zusammenhang versuchen wir, Obstwiesenbesitzer zu überzeugen, dass Streuobstwiesen angelegt werden. In den letzten drei Jahren haben wir ca. 800 Obstbäume gepflanzt. Jährliche Schutzmaßnahmen für Amphibien (Frösche, Kröten, Molche) Heckenpflanzaktionen (in den vergangenen Jahren haben wir ca.400 m Hecken an geeigneten Stellen gepflanzt (Schlehe, Weißdorn, Haselstrauch, Heckenrose, Hartriegel, also heimische Pflanzen). Anlegen von Teichen, Tümpeln. Kleinere angelegte Biotope müssen gepflegt werden (Nisthilfen für Solitärbienen etc.). Fledermausschutz (hier sind an geeigneten Stellen Fledermauskästen aufgehängt). Unterschiedliche Arbeiten in unseren NABU-Schutzgebieten oder auf den  27 ha umfassenden, von uns, teilweise mit Landesmitteln gekauften Grundstücken.

Wanderfalkenschutz mit befreundeten anderen Naturschutzverbänden (der Wanderfalke war im MK ausgestorben, jetzt siedelt er sich wieder an durch gezielte Schutzmaßnahmen) INFO-Stände, Wanderausstellung. Darüber hinaus unternehmen einzelne Mitglieder Führungen u. Vorträge für Mitglieder und Nichtmitglieder.

So leisten unsere Mitglieder Jahr für Jahr mehrere 10.000 Stunden ehrenamtliche Arbeiten in ihrer Freizeit!  Mitglieder von uns sind in folgenden Gruppen bzw. Organisationen tätig:

§ 29-Arbeit (jetzt § 58-60 BNaturschG), Naturschutzzentrum Märkischer Kreis (wir sind Gründungsmitglied), Förderverein Naturschutz Märkischer Kreis, Umweltbeirat Iserlohn, Lüdenscheid etc., Beirat der unteren Landschaftsbehörde, Planungsbeirat RP Arnsberg.

Unser Verein hat sich mitgliedsmäßig an folgenden Institutionen angeschlossen: Naturschutzzentrum Märkischer Kreis, Förderverein Naturschutz Märkischer Kreis, Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände im MK, Kreisheimatbund  MK, Förderverein NRW-Stiftung.

Heute haben wir im gesamten Märkischen Kreis ca. 1.400 Mitglieder, darunter viele Kinder- u. Jugendliche. Zur Unterstützung des Vorstandes haben wir in den Städten u. Gemeinden des Märkischen Kreises Vertrauensmänner und Vertrauensfrauen, die den Verein in den jeweiligen Städten schwerpunktmäßig vertreten. Diese Vereinsmitglieder bilden das Bindeglied in den Städten u. Gemeinden; mit ihren Aufgaben steuern sie die Naturschutz- u. Umwelttätigkeiten vor Ort. Die Kinder u. Jugendlichen (bis zum 27. Lebensjahr) sind in unseren Kinder- u. Jugendgruppen organisiert und werden von mehreren Frauen u. Männern des Vereins unter Leitung einer Jugendreferentin u. des verantwortlichen Kreisjugendwartes betreut. So bestehen in einigen Städten des Märkischen Kreises solche Kinder- u. Jugendgruppen. Die vornehmste Aufgabe des Vereins ist dabei, diese Kinder u. Jugendlichen an die Natur heranzuführen u. ihnen die Schönheiten ihrer Heimat bzw. vor Ort darzulegen. Aber auch Achtung u. Respekt vor der Kreatur, die Inhalte des breiten Spektrums von Tieren u. Pflanzen sowie den Schutz von Natur u. Landschaft  spielend anzutragen, sind uns besonders wichtig.

Folgende Arbeitskreise, die sich speziell mit besonderen Arten schwerpunktmäßig befassen, haben wir gegründet: AK Amphibienschutz, AK Ornithologie u. Vogelschutz, AK Pilze, (in deren Reihen sind mittlerweile 3 Pilzsachverständige), AK Libellen u. Schmetterlinge, AK Bienen, Hummeln, Streuobstwiesen. Da wir aus der Tradition des Vogelschutzes hervorgegangen sind, freuen wir uns besonders über unsere Vogelschutzstelle in Lüdenscheid, die von einem Mitgliedsehepaar geleitet wird. Hier werden jährlich bis zu 100 verletzte u. kranke Vögel gepflegt. Aber auch Säugetiere sind hier schon gesund gepflegt worden, so u.a. Fledermäuse, Eichhörnchen, Steinmarder, Rehkitze, Haselmaus, Füchse, Igel, Feldhasen etc. Kosten hierfür fallen jährlich i. H. von 3-4.000 EURO an.

Zusammen mit dem Naturschutzzentrum des Märkischen Kreises, dem Förderverein des Märkischen Kreises  u. der Wirtschaftsinitiative Nord des Märkischen Kreises haben wir Ende 2005 eine Stiftung mit dem Namen „Stiftung Märkisches Sauerland“ gegründet. Zu den Zielen der Stiftung gehört der Erhalt u. die Entwicklung einer artenreichen Kulturlandschaft, die praktische Durchführung von Pflege- u. Entwicklungsmaßnahmen mit Hilfe von Schafen, Rindern u. Pferden und nicht zuletzt auch das Erlebbarmachen von Natur und Umwelt (Umweltpädagogik). Ein Mittelpunkt dieser Tätigkeit ist unser Stiftungshof in Iserlohn-Kalthof. Hier wohnt auch unser Schäfer mit seinen über 400 Schafen, die für den Natur- u. Biotopschutz im Märkischen Kreis unterwegs sind.

Kontakt mit unseren Mitgliedern halten wir durch die jährliche Herausgabe unseres INFO-Magazins, das auch an Behörden, Firmen und andere Interessierte verteilt wird. Ein Vorstands-INFO für die Vertrauensleute und der praktisch Tätigen rundet unsere Mitgliederbetreuung ab.

Wir sind sicher, dass unser Verein mit seinen Mitgliedern sehr viel für den notwendigen  Natur u. den Umweltschutz im Märkischen Kreis leistet, aber auch für die hier wohnenden Menschen. Dies alles geht nur mit viel Geld; doch allein Mitgliedsbeiträge und Spenden reichen bei weitem nicht aus. Und so würden wir uns über Spenden besonders freuen, was wir auch als eine Anerkennung unserer notwendigen, aber auch schönen ehrenamtlichen Tätigkeiten zu schätzen wissen. Die Bewahrung der Schöpfung ist notwendiger denn je!!!

Unsere Grundstücke

31.12.2009

Kaufgrundstücke

1989: Friedrichsthal Kierspe, Größe: 8.341 qm = 0,83 ha
1992: Hartenstein Altena, Größe: 105.686 qm = 10,60 ha
1996: Schnörrenbach Kierspe: Größe: 11.524 qm = 1,15 ha
2000: Giershagen Altena, Größe: 63.464 qm = 6,34 ha
2003: Altena Breitenhagen, Größe: 3.142 qm = 0,31 ha
2004: Menden-Halingen, Größe  21.650 qm = 2,17 ha

Schenkgrundstücke

2000: Meinerzhagen-Eseloh, Größe: 5.599 qm = 0,60 ha
2009: Kesbern-Voßwinkel, Größe: 16.328 qm = 1,63 ha

Die Grundstücke liegen in der Gemarkung Kesbern, genauer gesagt in Voßwinkel um das Hausgrundstück herum oder in der näheren Umgebung unseres Mitgliedes Frau Dahlhaus.

2009: Drüpplingsen, Größe: 44.791 qm = 4,48 ha

Gesamtfläche im Eigentumsbesitz des NABU MK: rd.280.000 qm = 28,00 ha

Hinzu kommen 2 gepachtete Grundstücke

Seit 1983: Wilde Ennepe in Halver, Größe: 7.300 qm = 0,73 ha
Seit 1974: Kierspe-Vollme, Größe: 4.200 qm = 0,42 ha

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